Jung und plötzlich Bäuerin: von Berlin aufs Land


Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott. Süß, ne? Aber leider ein Problem-Kalb. Unser ganzer Hof ist im Moment ein einziger,
riesiger Problem-Klotz. Ich bin keine Landwirtin. Dabei müsste ich’s doch im Blut haben. Landwirt ist ja kein Beruf, den man seinen
Kindern jetzt unbedingt empfehlen würde, heutzutage. Mir wär es egal, wenn ich so ‘nen Hof hätte. Kohle her, und da kann der andere damit machen,
was er will. So einfach ist das nicht. Da steckt Geschichte drin,
die Geschichte meiner Familie. Generationenlang hat sich immer jemand gefunden,
der das Ding weiter macht. Und jetzt? Eigentlich wohn’ ich ja in Berlin, aber
jetzt muss ich nach Hause, weil meine Eltern in den Urlaub fahren, und meine Eltern haben
einen Bauernhof, und da muss man sich um die Tiere kümmern. Oh, du bist auf’m Bauernhof aufgewachsen? Ja, bin ich. So richtig mit Tieren? Ja und ja, es war sehr schön. Jetzt sind meine Eltern Mitte 60, und ich
hab’ gesagt, ich übernehme. Einfach so, nachgedacht hab’ ich nicht wirklich darüber. Hätte ich mal machen sollen. Für meine beiden Schwestern kommt
das nicht in Frage. Die sind gesettet, Festanstellung, Family. Und ich? Freie Reporterin. Spring’ gern vor der Kamera ‘rum. Hier an Silvester in Berlin-Neukölln. Oder im Amazonas-Dschungel, auf der Suche
nach Riesen-Alligatoren, aufregend! Manchmal filme ich auch selbst. Ich hab’ meinen Traumjob gefunden. Und jetzt soll ich sowas machen? Ich mag unsere Tiere sehr. Aber mit der ganzen Verantwortung, das ist
‘ne andere Nummer. Zum Beispiel wenn ein Kälbchen so aussieht,
als ob es nicht mal den ersten Tag überlebt. Wieso stehst du denn nicht auf? Fragen, auf die ich keine Antwort hab’. Du? Wieso stehst denn du nicht auf? Zu so ‘nem richtigen Hof mitten in Hessen
gehört auch ‘ne Menge Land. Wie so ‘ne Gutsherrin, ne? Das hier ist unser Feld, das hier ist unser Feld,
und das dahinten auch, glaub’ ich. Wir haben insgesamt 70 Hektar Land.
Ja, ist ganz schön viel. Poldi, komm! Ganz schön komisch ist das auch, ich hab’
ja bisher nichts dazu beigetragen. Die ganze Arbeit hat immer mein Vater gemacht,
das wird nicht ewig so gehen. Aber das immer zu machen… Diese Woche muss ich ran. Die Eltern sind im Urlaub,
Sind sie ja früher nie zu gekommen. Morgens muss ich erstmal alle Tiere füttern. Und das sieht doch so aus, als hätt’ ich’s ganz gut drauf. Wenn der Kameramann nicht
ständig Fragen stellen würde. Ist es denn egal, ob Männchen oder Weibchen? Das müssten alles Hühner sein, denke ich. Aber warum haben dann manche so ein Hahnendings? Ja, gute Frage. Ich hab auch nicht so viel Ahnung, Julian. Ehrlich nicht. Das hier sind Weihnachtsgänse, die leben
noch bis Anfang Dezember. So viel weiß ich. Als Kind auf dem Land
sieht man auch Tiere sterben. Man lernt eben die ganz ursprünglichen Dinge –
und das ist ‘ne Menge wert, finde ich. Ich glaube, es gibt für ein Kind nichts Schöneres,
also, so blöd sich das jetzt anhört, aber es gibt nichts Schöneres, als auf’m Dorf aufzuwachsen. Bis man halt ins Teenie-Alter kommt
und irgendwie weg will. Die Pferde bringe ich heute noch
gerne auf die Weide. Bauernhofromantik pur – wenn dann das mit
dem Kälbchen nicht wäre. Bei uns haben vier oder fünf Leute angerufen, dass
ein Kälbchen geboren worden ist. Da muss ich jetzt mal schauen,
ob alles in Ordnung ist. Wenn’s nicht in Ordnung ist,
weiß ich auch nicht, was ich machen soll. Aber wir gucken einfach mal,
wie es dem Kälbchen geht. Ohhhhhhhh! Es lebt, aber die aufmerksamen Nachbarn
hatten mich schon vorgewarnt. Das Kälbchen steht nicht auf. Schlecht, denn im Liegen kommt es nicht an das
Euter der Mutter ran. Kleiner Tipp, falls ihr mal in
‘ner ähnlichen Lage seid: Nicht nachmachen, weil das ist ziemlich gefährlich. Die Mutterkuh hätte uns hier auch auf die Hörner
nehmen können. Aber irgendwas muss ich ja machen. Das liegt hier. Ist das normal, dass das noch liegt? Alleine komm’ ich hier nicht weiter.
Aufstehen kann das Kalb offensichtlich nicht. Auftritt Marius, die Allzweckwaffe
hier aus’m Dorf. Und wenn es um Tiere geht, der Retter in der Not. Er weiß eigentlich immer Bescheid
und hilft mir, wenn sonst keiner da ist. Aber es hat ja….
Ohhhh! Aber es sieht halt nicht so aus,
als wenn es schon gesoffen hätte, ne? Ein Kalb muss aber in den ersten Stunden Muttermilch
trinken, sonst lebt es nicht lange. Mach mal weiter,
tu die mal ein bisschen rufen, da. Komm her, ja komm her! Der Plan: Die Mutter zum Kalb
in den Wagen locken. Keine Chance. Das geht schief. So richtig. Die Kühe brechen aus. Ich würde sagen, die sind weg. Ganz ehrlich: Solche Dramen passieren immer dann,
wenn meine Eltern nicht da sind. Irgendwie müssen wir die Viecher einfangen,
bevor es dunkel wird. Wenigstens weg vom Maisfeld, bevor sie noch
darin verschwinden. Mehr schaffen wir heute nicht. Die Rinder bleiben draußen und das Kälbchen müssen wir auch dalassen. Ziemlich dumm gelaufen. Erst am nächsten Morgen machen die Kühe
dann das, was sie machen sollen. Gerade nochmal gut gegangen. Aber das mit der Landwirtschaft habe ich nicht so wirklich drauf, denke ich. Wenigstens trinkt das Kälbchen jetzt endlich. Am Weg treffe ich einen, der sich freiwillig einen Hof kaufen will. Mehr zum Wohnen, als zum Bauer sein. Wir hatten hier neulich ein interessantes Angebot, quasi. Aus, wo war der her, Weipoltshausen. Der hat ne Schafzucht. Die wollte er abgeben, quasi. Aber, der hat ‘ne Menge fragen gestellt. Ob wir ‘ne landwirtschaftliche Ausbildung hätten,
ob wir einen Treckerführerschein hätten. Und lauter so ein Blödsinn, quasi. Also mir wär’ es egal, wenn ich so
‘nen Hof hätte. Kohle her, und da kann der andere
damit machen, was er will. Ne, aber, das ist halt nicht so. Wenn man ‘nen Hof hat, da steckt
irgendwie so viel Geschichte drin, das will man eigentlich gar nicht abgeben. Viele Höfe, die keinen Nachfolger finden,
gehen zugrunde. Seit Jahrzehnten, ein Riesenproblem in Deutschland. Und jetzt auch meins. Aber da muss es doch ‘ne Lösung geben? Ich schau mich um, wie die anderen Höfe in unserer Gegend das so machen. Erstmal ein ganz klassischer Milchkuhbetrieb – davon gibt es nicht mehr viele hier. Bauer Tobelander gehört zu denen, die durchhalten. Und, lohnt sich das denn mit 60 Kühen? Ja, was lohnt sich?
Was lohnt sich heute, was lohnt sich heute nicht? Wollen Sie 150 Kühe halten mit
750.000 Euro Schulden? Wer will das schon? Das müssen die jungen Leute,
die müssen das entscheiden. Wir können das nicht.
Mit 64 kann ich da jetzt nicht sagen, ich halt’ die doppelte Zahl von Kühen, nur, ob ich da möglicherweise mehr verdienen will. Also wir sind eigentlich so zufrieden,
und dann ist das in Ordnung. Kleine Milchbauern hängen am Tropf der EU-Subventionen, kämpfen schon lange ums Überleben. Da bleibt keine Zeit, sich auch noch Sorgen
um die Zukunft zu machen. Die Hofnachfolge ist auch hier eine ungeklärte Sache. Haben Sie ‘nen Plan? Ich hab noch keinen Plan, ne! Ne, ich warte auf den Moritz, der geht ja jetzt erstmal in die Schule, und da schauen wir mal… Ob der kleine Moritz wirklich mal Bauer werden will? Wer weiß das schon. Mich erinnert das alles aber an früher.
Wir hatten auch mal Milchkühe. Und die Handgriffe hab’ ich noch drauf. Krass, das so nochmal zu sehen. Weil das war wirklich wie ‘ne Zeitreise. Weil genauso haben meine Eltern früher
jeden Tag, jeden Morgen ‘ne Stunde und jeden Abend ‘ne Stunde verbracht. Unser Melkstand sieht heute so aus. Aus Gründen: Zu viel Arbeit für zu wenig Geld. Es ging nicht mehr. Stattdessen haben wir uns auf etwas anderes spezialisiert. Kartoffeln. Das Geschäft läuft gut, wir liefern direkt
an die Supermärkte in der Region. Bedeutet konkret:
Die Kunden wissen genau, dass die Kartoffeln vom Bauern um die Ecke kommen. Und auch wenn unser Gemüse viel teurer ist,
als die importierte Massenware: Die Leute zahlen gerne mehr dafür. Fast jeden Tag geht ‘ne Bestellung bei uns ein. Das Ausliefern macht schon Spaß ab und zu,
aber mein Herz hängt da jetzt nicht unbedingt dran. Das ist ganz anders bei Clemens, auch Bauernkind, ein paar Jahre jünger als ich. Er wohnt im Nachbardorf. Clemens ist aus voller Überzeugung Landwirt,
so richtig mit Hintergedanken. Das beeindruckt mich. Für dich ist das ja offensichtlich mehr als ein normaler Job irgendwie, ne? Was steckt für dich dahinter? Also ein Motiv ist ganz klar, dass ich Lebensmittel erzeugen möchte, für andere Menschen. Nicht nur für mich selber, oder für meine Familie, sondern es motiviert mich, dass ich Produkte erzeugen kann,
die im Supermarkt stehen. Clemens hat im Gegensatz zu mir überhaupt
keinen Bammel vor der Entscheidung, Dorfbauer zu sein. Du hast nicht das Gefühl, dass das ‘ne Lebensentscheidung ist für dich? Es fühlt sich so an, dass ich es für den Rest meines körperlichen Arbeitslebens machen möchte. Ja schon, aber ich fühl’ mich nicht
gezwungen. Ökologische Landwirtschaft ist für ihn sowas wie eine Lebenseinstellung. Und das kommt nicht von ungefähr. Seine Familie ist DIE Bio-Instanz
bei uns in der Gegend. Sie haben auch Milchkühe, etwa 60 Stück. Joachim Gabriel, der Vater von Clemens, hat
schon in den 80er Jahren den Hof gegründet. Das ist ein Demeter-Betrieb, der strengste
Bio-Standard, den es gibt. Deshalb haben die Kühe hier auch noch ihre
Hörner – das gehört zum Öko-Konzept. Was haben eigentlich die anderen Bauern hier
in der Gegend gesagt, als du in den 80ern hier deinen… Och, die haben uns ausgelacht, haben gedacht
das klappt nie, das wird nichts. Das ging sogar bis dahin, dass man gefordert
hat, das müsste man verbieten. Weil wir sind ja, wie soll man sagen, wir verkörpern so ein bisschen das schlechte Gewissen, was viele bei der konventionellen
Landwirtschaft auch haben. Als Bio-Bauer ist er heute der Gewinner. Die Nachfrage nach Bio-Produkten ist so groß wie nie, und Joachim bekommt für seine Milch mehr Geld,
als ein konventioneller Landwirt. Und übrigens auch noch mehr Subventionen. Bio – das lohnt sich heutzutage. Und warum macht es dann nicht jeder, der irgendwie
wirtschaftliche Probleme hat? Naja, also man sollte es nicht als Motivation nehmen, wenn man wirtschaftliche Probleme hat. Die Umstellung auf ökologischen Landbau, auch gerade durch die Prämien, die man dadurch mehr bekommt, da braucht man dann auch ein Durchhaltevermögen. Man muss auch manchmal Ernteeinbußen hinnehmen, ganze Bestände werden nichts, und das gehört aber dazu, zum Geschäft, wenn man das jetzt
mal so bezeichnen will. Biolandwirtschaft als aktivistische Tätigkeit, Lebensmittel herstellen als Lebensaufgabe: Ich finde das bewundernswert,
aber mein Leben ist das nicht. Zumindest nicht jetzt, nicht sieben Tage die Woche. Auf der Suche nach ein paar Fazitworten,
ehrlich, mit Tiefgang und so, kommt mir zum Glück eine Kuh dazwischen. Ihhhhh! Alles Bio halt, ne? Eh, voll das eklige Geräusch ey, wow. Aber es hilft ja nichts. Unsere Hof-Problematik muss ja
auch mal geklärt werden. An Motivationssprüchen und Bauernhof-Kitsch mangelt es in unserer Küche schon mal nicht. Die Eltern sind aus dem Urlaub zurück, Zeit für ein unangenehmes Gespräch. Was erwarten sie eigentlich von mir? Hätte man auch vorher mal klären können, schon klar. Aber es ist halt nicht so leicht, über sowas zu sprechen. Was ist denn euer Plan für unseren Hof? Habt ihr ‘nen Plan, ‘ne Idee, einen Wunsch? Normal müsste das die nächste Generation machen. Oh Shit, sind wir denn immer noch keinen Schritt
weitergekommen? Wunsch ist eben, dass das in irgendeiner Form von irgendjemand, ja weiterbewohnt wird, sag ich jetzt mal. Nicht unbedingt…
Bewirtschaftet will ich jetzt nicht sagen. Aber zumindest die Gebäude,
dass die irgendwo genutzt werden. Ich bin erleichtert. Dass ich alles hinschmeiße und den Hof so
weiterführe, wie er bis jetzt läuft, das erwarten meine Eltern wohl gar nicht. Und Nutzung – das kann ja vieles heißen. Weil der Ernst, der hat seinen ehemaligen Schweinestall zum Beispiel umgebaut und da ist ein Bestattungsunternehmer, der nimmt den als Lagerraum. Das ist jetzt auch ‘ne Alternative. Kann nicht jeder machen. Das kann nicht jeder machen.
Aber zum Beispiel ist das auch ‘ne Alternative. Der Bauernhof als Leichenkeller? Keine schlechte Idee, aber die Marktlücke
ist schon besetzt. Was gibt es denn da sonst noch für Konzepte? Soziale Landwirtschaft, zum Beispiel. Das ist ein Oberbegriff für Höfe,
die Menschen helfen wollen. Zum Beispiel der Merjehop –
gleich bei uns um die Ecke. Ein Hofgut für psychisch Kranke. Hier lebt Anna Jasperneite, seit 20 Jahren schon. Der Merjehop war ihre Rettung. Warum sind Sie damals hierher gekommen? Oh, weil es mir dreckig ging. Also, ich war richtig am Boden, kann man sagen. Warum ging es Ihnen vorher schlecht,
also, war das ‘ne Depression, oder…? Ach, es gibt ja so viele Benennungen. Psychose kann man sagen, Schizophrenie. Nach Kliniksaufenthalt, das war ein ganzes Jahr, das gibt es heute glaube ich gar nicht mehr, bin ich hierhin gekommen.
Und ja, in mir ging die Sonne auf. Ich hab mich einfach gut gefühlt. Es ist schön zu hören, dass jemand sein Glück
auf so einem Hof finden kann. Anna will hier nicht mehr weg. Aber klar ist auch: Eine richtige Schizophrenie kann man nicht mit ein bisschen Landleben bekämpfen. Der Hof arbeitet mit der nächsten
Psychiatrie zusammen und die Menschen hier brauchen auch Medikamente Das ist harter Tobak,
und eine Spur zu krass für mich. Mit sowas hab’ ich ja null Erfahrung. Trotzdem: Es gibt viele Menschen, die würden gerne idyllisch auf dem Bauernhof leben, und denen würde das auch gut tun. Man muss nur mal die Augen offen halten. Ich glaube, Rentnerwohnungen werden dringend gebraucht. Ok, bisschen fiese Überleitung. Aber mal im Ernst: Ist das nicht ‘ne Idee? Rentnerwohnungen! Fakt ist: Unser Hof ist riesengroß. Und im Moment sieht es nicht danach aus, als könnten wir die ganzen Gebäude wieder mit Tieren vollkriegen, wir haben ja so schon
genug zu tun. Was wir aber haben, ist ‘ne Menge Platz. Und wir haben in Deutschland generell
immer mehr Senioren, die auf der Suche nach ‘ner schönen Wohnung sind. Altersgerecht, bisschen idyllisch,
aber eben nicht ganz alleine. Hier diese Seite? Ja. Also, das ist ein Riesenhaus. Und das steht quasi komplett leer, da stehen jetzt ein paar Rinder drin und zwei Pferde, aber sonst nichts. Steht auch komplett leer. Und wenn man… Ich meine, wie viele Wohnungen könnte man da reinbauen, weißt du? Richtig schöne Seniorenwohnungen, quasi. Die könnten dann nämlich hier hinten raus ‘nen Balkon haben, das hab ich mir auch schon überlegt. Weil, das ist hier eigentlich die einzige ruhige Ecke und da vorne fahren schon Autos. Aber hier oben. Hier könnte man doch so, wie in so ‘nem Schwarzwaldhaus, so einen langen Balkon langziehen. Hier so komplett. Einen Balkon, der sich hier auch noch so rüberzieht. Ja, und da könnten sich dann die alten Leute
auf ‘nen Kaffee treffen. Ich weiß, es klingt verrückt.
Aber ich meine das ernst. Senioren-WGs mit ein paar Tieren auf dem Hof, die den alten Menschen den Tag versüßen. Immerhin ist es ein Idee, was daraus zu machen. Denn eins steht fest:
Verrotten soll unser Hof auf keinen Fall.

68 comments

  • scheiß stodara übernimm hoit enfoch an hof is jo e des coolste wos gibt

  • Dann bau mal n Balkon in eine bestehende Fachwerkwand 😂😂😂

  • 11:20 Iiiiihhhh, die Kuh hat einen einwandfrei funktionierenden Margen-Darm-Trakt und einen gesunden Stoffwechsel.

  • Wenn man als Hobbylandwirtin die Doku sieht und nur mit dem Kopf schüttelt 😂😂😂😂

  • Ich bin landwirt ohne hof
    Katja ist frau mit grossem hof, frau mit hektar das wär was für mich 🤩

  • Ich würde so so so gerne auf so einem Bauernhof leben und Mitarbeitern und wenn die Senioren WG kommt bin ich auch vorbei mit dabei 😍

  • Da steht nix drin auser 2 Pferde und ein paar rinder aber sonst nix jaaaa moin #nohate

  • Ich würde gerne wissen was so in den nächsten Jahren mit dem Hof passiert. Vor allem bei dieser ansteckenden Euphorie die die Reporterin am Ende hatte. 😊

  • Die Idee ganz am Schluß, finde ich genial. Für mich käme so eine Seniorenwohnung mal ganz gut in Frage. Ich würde es lieben, mit ein paar Tieren die Tage zu verbringen. Ohne dann auch gleich komplett für diese Tiere verantwortlich sein zu müssen. Sie zu betreuen und auch zu versorgen, wäre gut denkbar. Solange ich körperlich fit wäre für solche Aufgaben, würde ich mir nicht viel Anderes wünschen. Ich bin mir sicher, es gibt da viele ältere Menschen, die es sich im Alter sehr gerne zur Aufgabe machen würden. Sich trotz des Alters noch nützlich machen, ohne eine bindende Pflicht dazu. Ein Altersheim im üblichen Sinne, wäre für mich hingegen keine Option. Dahin bringt mich Keiner, solange ich noch halbwegs für mich selbst denken und entscheiden kann. Für mich also, nur ein Leben auf dem Bauernhof. Das wäre genial. Man kann ja hoffen darauf, dass es dem einen oder anderen Landwirt einfällt, seinen Bauernhof in diese Richtung zu gestalten, damit es für Senioren Plätze schafft, um den Rest des aktiven Lebens zu verbringen. Ich wäre dabei.

  • Der Hof ist etwa 30 km entfernt 😅

  • Wieder jemand der nicht zu würdigen weis was seine Vorfahren aufgebaut haben, macht weiter so es gibt ja genug Konzerne die euer Land gerne übernehmen denn das braucht ihr ja dann nicht mehr.

  • schöne Doku, aber ich muss kurz loswerden – demeter ist nicht das strengste Bio-Siegel! Jeder Anbauverband hat andere Punkte auf die besonders geachtet wird.

  • 14:00 Donald Trump im deutschen Bauern-Asyl??

  • Ich würde das so gerne machen… aber ich Glaube wenn man damit jetzt als erster in der Familie anfangen will wird das bestimmt teuer sein… hat damit jemand Erfahrung?

  • Schöne Doku, ich stehe gerade vor einer ganz ähnlichen Problematik und dachte ich wäre damit mehr oder weniger allein. Schön zu sehen, dass es noch andere gibt die einen Hof erben aber quasi keine Ahnung von nix haben.

  • Mein Vater kommt auch aus dem Landkreis.

  • extremehightech

    Wer auch immer da Kurt Vile Fan ist, ich liebe dich!

  • Super idee mach es
    Gruesse aus s-h

  • Theresa Schwenke

    Echt schöner und realistischer Einblick ins Landleben! Bei vielen Städtern gibt es mittlerweile schon den Trend wieder aufs Land zu ziehen. Manche suchen nach eben solchen Höfe, um sich dort gemeinschaftlich ein Leben zu gestalten. Vielleicht wäre so ein Gemeinschaftshof mit Mehrgenerationswohnen (also auch mit deinen Eltern) eine Idee?! So kann man sich gut in die Kosten und Arbeit reinteilen und es zieht junge Familien an. Natürlich muss man dann gucken, ob die Leute zueinander passen 😉 Viele gehen dann nebenbei auch halbtags arbeiten, um das zu finanzieren. Mir fällt da spontan Schloss Tonndorf und der Energiehof Liebon ein

  • Schöööne Stimme von der Moderatorin. Ich würd so lange zu hören.

  • Das ist eine tolle Idee. Ich bin dreissig und merke, dass mich das Leben in der Stadt immer weiter zerstört. Ich würde viel tun für eine Wohnung in einer solchen Gegend

  • "Deshalb haben die Kühe hier auch noch ihre Hörner, das gehört zum Bio-Konzept".
    Hier wird (wie leider oft in Medienberichten) verschwiegen, dass demeter nicht nur der "strengeste Bio-Standard" ist (was ja stimmt), sondern ein religiös-esoterisches Weltbild dahinter steht, die Antroposophie. Daher kommt die Pflicht für demeter-Betriebe, dass ihre Kühe Hörner tragen müssen. Diese sind laut Steiner die Antennen zum Kosmos und bündeln Energie – mag jeder entscheiden, was er darüber denken will. Mit Bio an sich hat das nichts zu tun.

  • Valentin Aumann

    Respekt, mehr gibt's da nicht zu sagen!!!

  • Preisfrage!
    Was ist Dir lieber:
    1) Jung und plötzlich Bäuerin?
    oder
    2) Bäuerin und plötzlich alt?

  • Würde mich mal interessieren, wie es jetzt zwei Jahre später aussieht – was ist mit dem Hof geworden?

  • Verratet ihr, welches Dorf es genau ist?

  • kann irgendwie nicht glauben, dass die Reporterin auf dem Hof wirklich ihre Kindheit verbracht hat. So wie sie sich anstellt…

  • Clarissa Florentine

    schön eine doku aus der nähe von marburg zu sehen <3

  • Lieber Verkaufen und in Berlin das Geld verprassen…. ich könnt im Strahl klotzen wenn ich mitbekomm das Höfe untergehen nur weil die nächste Generation zu faul ist und die Arbeit scheut

  • Würde sofort meinen Job tauschen für ein Bauer leben.

  • Wie wärs mit einem Update was aus dem Hof geworden ist? 🙂
    Bin selbst Bauernhofkind und begeistert von der tollen Reportage 🙂

  • Patrick Albrecht

    Aus meiner Sicht sollten nur die grossen Höfe überleben, diese können (richtig geführt), Tierwohl und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bringen. Es kann doch nicht sein das heute die Hälfte oder mehr der Bauern ohne Subventionen am nächsten Tag Konkurs anmelden müssten.

  • 9:30 die biokühe sehen ja echt schick aus.

  • Klippenkotzer XD

    #6115m #johndeere

  • Das ist die erste Reportage die die wirklichen Probleme der Bauern darstellt. Nur eines noch der Biologische markt ist nicht so groß wie es jeder sagt…. Das ist eine Wunschvorstellung es gibt bei den Bauern eine Lange warteliste

  • Tolle Reportage, habe mich in deiner Person gerade wiederentdeckt, da ich auch ein Hofkind bin und jetzt in einer Großstadt lebe

  • ThePatrick123456789

    Das ist das Problem. Es gibt welche da sind "zu viele Nachkommen" für einen Bauernhof und dann gibt es welche die wollen es nicht.
    Aber gute Reportage, auch wenn ich beim Outfit auf der Weide schmunzeln musste…

  • Eva Schachermayr

    Ich wohne in einer kleinen Gemeinde in Niederösterreich, bei uns ist das aber alles ganz anders. Die meisten Leute (hauptsächlich Männer/Jungen) die in eine Landwirtschaft hineingeboren werden, würden alles dafür geben, den Hof übernehmen zu können. Zumindest einer in der Familie is meistens dabei, für den das selbstverständlich ist. Oder wenigstens den Hof an sich, also ohne die Landwirtschaft (ist zwar fast unmöglich, außer man verpachtet dann alles), ich kenne niemanden der den freiwillig an jemand fremdes verkaufen würde.

  • Alter wie die Reporterin über die Psyche spricht geht mal gar nicht! "War das ne Depression? " Himmel die hat absolut keine Ahnung über psychische Krankheiten und so ne lapidare Aussage ist einfach nur verletzend und unverschämt!! Meine Kraft ausdrücke spare mir jetzt mal! 🤬🤬🤬

  • Tut mir leid dir das zu sagen aber du hast keine Ahnung und du bist nicht fähig diesen Familienbetrieb erfolgreich zu führen

  • THOMAS STALLINGER

    Ihre familie hat sicher nur 7 ha land

  • THOMAS STALLINGER

    Hahaha der Hof soll riesengroß sein der ist hier voll Mini die kleinen Gebäude erstmal

  • Damian Schwaneberger

    Richtig viel Land!
    70 ha😂😂😂😂😂😂😂

  • Auður Bjarnadottir

    Eine tolle Doku! Bin begeistert.

  • Veronika Gabler

    Es ist einfach eine Frechheit das Milch so günstig ist Ich kaufe meine vor Ort und unterstütz hier die Bauern was will ich mit Milch die 3x durch die Gegend gefahren wurde ich kaufe rohmilch in Glas Flaschen in der Schulzeit mehr da ich da jeden Tag vorbei komme gut 5km Umweg, aber zum Lidl ist es weiter 😉Jogurt und Quark mach ich mir immer am Donnerstag selber fürs Wochenende wenn man mal weiß wie es geht super 🤗

  • Mega tolle Idee mit der Seniorenresidenz auf dem Bauernhof. Mach das 👍☺️

  • Tolle Idee ! 🙂

  • Ganz ehrlich ich bin auch aus Berlin und w<rde den Hof <bernehmen

  • Schade das hier nicht die wirkliche härten des Lebens eines bauerns zusehen sind.

  • Die Kartoffeln gibt's bei mir im lokalen Supermarkt 😍😍

  • mal ne (hoffentlich) konstruktive kritik: in den videos selbst hast du eine sehr angenehme stimme und sprache, die natürlich wirkt und gut zu verstehen ist. im voice-over ist der tonfall eher monoton, (klingt) gelangweilt und man versteht es nicht sehr gut. es klingt eher etwas genuschelt, worte werden nicht vollständig ausgesprochen und es klingt auch nicht wirklich hochdeutsch. ich würde mir wünschen, dass texte, die über videos gesprochen werden, sich sprachlich und qualitativ von dem gesprochenen im video selbst abheben, oder zumindest nicht "schlechter" sind. also sauberere aussprache, akzentuierung usw. es wirkt nicht nur professioneller, sondern ist auch angenehmer anzuschaun/zuzuhören und macht einen netteren eindruck. es wirkt auch natürlicher. selbst wenn eine situation die man beschreibt negativ oder schwierig ist, wirkt es natürlicher wenn diese "schwermut" in der sprache im voice-over nicht unbedingt verstärkt wird ;D. (ist wirklich kein hate, man hat nur das gefühl dass du bisschen lispelst, da würd ich vllt. ein sprachtraining/übungen machen, das klingt dann einfach besser. ansonsten find ich diese reportage – sowie alle anderen von dir / die meisten auf diesem kanal – sehr schön =D)

  • Endlich ein Yuppies der wieder nach Hause geht!

    #dubistkeinberliner

  • argüello estefanie

    Milch sollte viel mehr kosten!! Es darf nicht sein, dass ein Süssgetränk mehr kostet als ein Produkt von einem Tier

  • ich mag dich

  • Oh, das mit der Senioren-WG find ich ja total die schöne Idee!
    Zugegeben, mit Bauernhöfen kenne ich mich überhaupt nicht aus (Stadtkind), aber das klingt doch total toll. Zumal ich immer mehr mitbekomme, wie einsam sich viele ältere Menschen, vor Allem in der Stadt, fühlen.
    Also über ein Update würde ich mich auch voll freuen 🙂

  • Ich würde den Hof sofort übernehmen. Im Landwirtschaftlichen Bereich zu arbeiten war eig. schon immer mein Traum. Nur hab ich nicht all die nötigen Kenntnisse dafür.. :/

  • Henriette Heinrich

    Die Idee mit den Senioren Wohnungen find ich super meine Mama möchte auch in so eine alters WG ziehen und ein paar Tiere wären voll der Luxus für sie 🙃

  • Ich finde die Reporterin sehr sympathisch und ehrlich. Die Doku hat mich irgendwie berührt. Vor allem der Zwiespalt in dem die Reporterin steckt, finde ich schwierig. Ich wünsche ihr viel Kraft bei der Entscheidungsfindung.

  • Was der Demeter Typ nicht erwähnt hat, ist dass die Nachfrage an Bio- Produkten immer noch sehr klein ist. Das heißt, du musst erstmal noch Abnehmer finden…Das ist gar nicht so leicht, wie man sich das vorstellt.

  • Liebe Reporterin:
    Unter dem Strich verdient ein Biobauer eher noch weniger als Konventionelle.
    Die Nachfrage nach ECHTEN Bioprodukten von deutschen Biobauern ist sehr begrenzt, ich spreche aus Erfahrung.
    Gehen sie wieder nach Berlin, die Eltern verpachten ihren Betrieb und passen hoffentlich genau auf wer was/wieviel erbt

  • Ich – selbst Großstädter – würde jeden Tag mit der Möglichkeit, ein Leben auf dem Land zu führen, tauschen. Das ist das wahre, beglückende Leben. Keine stinkenden Autos, kein Feinstaub, kein Lärm, kein menschgemachter Dreck und Schmutz, Frieden, Natur, Konzentration auf das Wesentliche. Ich beneide die Sprecherin.

  • Ich bin auch auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen und würde so gerne übernehmen .Noch sind wir am kämpfen und haben noch ein paar Tiere , aber leben können wir schon lange nicht mehr davon . Leider besitzen wir zu wenig ha um das ganze weitermachen zu können. In naher Zukunft wird es wahrscheinlich so aussehen das die kleinen Landwirte aufgeben werden, da sie mit dem Wettbewerb nicht mehr mithalten können. Es werden nur noch riesige Stallungen mit 200 oder mehr Tieren existieren. Es ist alles so traurig…

  • Ich feier dich so! Ich komme aus Marburg! Endlich werden wir aus dem LK auch mal berühmt😅😍
    Außerdem höre ich auch so gern unseren Dialekt, wäre cool, wenn du auch mal so vor der Kamera reden könntest 😃

  • ich arbeite in einer apotheke und hab plötzlich bock auf bauernhof

  • Die Idee mit dem Nebengebäuden vom Bauernhof zum Rentnerwohung sind gut. Problem das ich sehe, man kann nicht einfach die Statik eines Gebäude ohne sich Gedanken gemacht zu haben einfach mal umgestallten. Es ist ein altes Fachwerk auf solide Statik. Natürlich kann man hier und da Balken entfernen, müsste auch wo paar Balken fehlen, wo anders paar Balken hinzugefügt werden. Denn so einfach wie viele meinen ist das nicht. Ist es falsch errechnet stürzt das ein, grade bei tragende Wände. Oder viele Künstlermaurer einfach über die Statik drüber wegsetzen, alles miterlebt.

  • Bitte eine Fortsetzung davon hochladen

  • hey katja wenn ich mit dort wohnen darf, mach ich da ne pilzzucht & verwandle die äcker in agriforste – sag an, wie sieht's aus, lädst mich ein? wir werden reich wie dagobert duck sein :>

  • Gibt es denn keine online Platform oder sowas die Höfe und Leute die daran interessiert wären auf dem Land zu leben zusammenbringt? Also ich meine es ist doch ein riesen Trend, das aussteigen aus der Stadt, aus dem schnellen Leben. Leute wollen zurück aufs Land, in Gemeinschaften, nicht mehr fremd und schnell leben, sondern was tun für sich und andere. Könnte man nicht sowas machen wie "Ein Jahr auf dem Hof" damit genau diese Menschen sehen, ob das wirklich was für sie ist und nach diesem einem Jahr werden sie weitervermittelt an Leute, die gerne ihre Höfe abgeben wollen?

  • Максим Приходько

    😍

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